Schnellzugriff:
Anmeldung Banner Download Flyer Impressum Karte Maps Plakat PLZ Presse Rückblick Site Wetter
Suche:
Deutschland: Baden-Württemberg  Bayern  Berlin  Brandenburg  Bremen  Hamburg  Hessen  Mecklenburg-Vorp.  Niedersachsen  Nordrhein-Westf.  Rheinland-Pfalz  Saarland  Sachsen  Sachsen-Anhalt  Schleswig-Holstein  Thüringen  –  Schweiz

Astronomietag

Anmeldung

Archiv

Diskussion

Intention

Kontakt

Presse

Rückblick
- 2003 Astronomietag
  - Allgemein
  - Besucher
  - Berichte
  - Briefe
  - E-Mail
  - Flyer
  - Presse
  - Teilnehmer 2003
- 2004 Astronomietag
- 2004 Mofi
- 2005 Astronomietag
- 2005 Sofi
- 2006 Sofi
- 2006 Mofi
- 2006 Astronomietag
- 2007 Mofi
- 2007 Astronomietag
- 2008 Astronomietag
- 2009 Astronomietag
- Vergleiche

Service

Veranstaltungen

Sie befinden sich hier: Rückblick > 2003 Astronomietag > Flyer    

PDF Programm

Flyer 2003

Text: C. Schambeck, U. Reimann, S. Korth, O. Guthier

Der Flyer 2003 ist als PDF-Datei abrufbar. Der Inhalt der PDF-Datei erscheint in den folgenden Absätzen auch als Webseite:


Flyer 2003
PDF-Datei

Der erste deutschlandweite Astronomietag

23.August 2003

Mit zahlreichen Veranstaltungen von Volkssternwarten, engagierten Hobby-Astronomen und astronomischen Vereinen. Lassen Sie sich für das Weltall und die Beobachtung des Himmels begeistern!

Der rote Planet steht im Mittelpunkt. Er ist im Sommer 2003 besonders gut zu beobachten. Weitere Tipps und Informationen finden Sie hier oder unter www.astronomietag.de

Kopf hoch - Augen auf!

Ganz ehrlich: Haben Sie schon einmal einen Planeten, ein Sternbild oder gar das zarte Band der Milchstraße am Nachthimmel gesehen? Möchten Sie sich in der Welt der Sterne zurechtfinden? Die Astronomie bietet eine Fülle von spannenden Themen - aber wie kann man ohne großes Vorwissen einsteigen?

Dazu gibt es eine besondere Gelegenheit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:

Der erste bundesweite "Astronomietag" am Samstag, 23. August 2003!

Im Blickpunkt: Mars … so nah, wie seit Jahrtausenden nicht mehr!
Aufnahme: Hubble Space Telescope

An diesem Tag werden Ihnen Sternwarten, Planetarien, Institute und engagierte Amateure den Himmel ein Stück näher bringen und zeigen, wie die Astronomie unser modernes Weltbild formt. Volkssternwarten öffnen ihre Türen, um Ihnen das Sternegucken zu ermöglichen - ein eigenes Fernglas oder gar ein Fernrohr benötigen Sie also nicht.

Nutzen Sie die Angebote astronomischer Einrichtungen in Ihrer Nähe. Suchen Sie eine Volkssternwarte auf und erfahren Sie, wie der rote Planet Mars im Fernrohr aussieht! Ebenso werden Ihnen Hobby-Astronomen einen Einblick in die Sternenwelt verschaffen - es erwartet Sie ein ganz persönliches "Erlebnis Astronomie"!

Auf unserer Internetseite www.astronomietag.de finden Sie über das gesamte Bundesgebiet verteilte Aktionen, die Ihnen zeigen werden, dass Astronomie mehr ist, als nur eine trockene Wissenschaft.

Vereinigung der Sternfreunde e.V.

Deutschlands größte astronomische Vereinigung zur Pflege und Förderung der Amateurastronomie.

Über 4.000 Sternfreunde sind Mitglied und nutzen ein umfangreiches Angebot:

VdS: Vereinigung der Sternfreunde e.V.
  • Wir bieten kompetente Beratung und Betreuung in allen Bereichen der Amateurastronomie und fördern die Zusammenarbeit der Sternfreunde in unseren Fachgruppen.

  • Dreimal jährlich erhalten Sie das Journal für Astronomie mit Beobachtungsberichten, Tipps und Hinweisen zur Amateurastronomie auf über 140 Seiten - von Hobby- Astronomen für Sternfreunde geschrieben. Zusätzlich kommen Sie als VdS-Mitglied in den Genuss von Ermäßigungen beim Bezug astronomischer Zeitschriften.

  • Sie suchen Anregungen, Sternfreunde in Ihrer Nähe oder den Kontakt zu einer Sternwarte? Wir helfen mit Tagungen, Treffen oder auch einem Auszug aus unserer Mitgliederdatei.

Fordern Sie Informationsmaterial an:

Vereinigung der Sternfreunde e.V.
Geschäftsstelle: Postfach 1169
D-64629 Heppenheim
www.vds-astro.de
www.vereinigung-der-sternfreunde.de
E-Mail: service@vds-astro.de


Der Mars, unser Nachbarplanet

Vor 57.539 Jahren lebte der Neandertaler auf der Erde. Seit dieser Zeit ist uns Mars nie mehr so nahe gekommen wie dies am 27. August 2003 der Fall sein wird. Nur 55,76 Millionen Kilometer trennen dann den blauen und roten Planeten.

Mars - eine zweite Erde?

Kein anderer Planet hat die menschliche Phantasie mehr beflügelt als Mars. Gegen Ende des 19. Jahrhunderte entdeckte der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli ein Netz von dunklen Linien auf der Marsscheibe, die er "Canali" nannte. Schon bald wurden diese "Kanäle" als Wasserstraßen auf der trockenen Oberfläche des Mars gedeutet. Man vermutete: Nur Lebewesen können sie angelegt haben, Mars musste eine zweite Erde sein. Heute wissen wir es besser: Es war alles nur eine optische Täuschung!

Aufnahme des Planeten aus dem Jahr 1988.
Foto: Bernd Flach-Wilken

Es gibt auch moderne Varianten: Etwa das berühmte "Marsgesicht", das amerikanische Sonden in den siebziger Jahren fotografierten - leider nur eine Ansammlung von Hügeln. Dann stellte eine Forschergruppe vor sieben Jahren einen Meteoriten vor, der offenbar vom Mars stammt. Ein Asteroideneinschlag hatte den Brocken in den Weltraum geschleudert. Die Erde fing den Marsboten ein und er landete in der Antarktis. NASA-Forscher entdeckten auf ihm mikroskopische wurmartige Gebilde, die irdischen Mikroben ähneln - ein Beweis für außerirdisches Leben? Leider nein. Doch die Suche ging weiter: 1997 landete die Sonde "Pathfinder" auf dem Mars und lieferte atemberaubende Bilder. Sie zeigen eine lebensfeindliche Welt, eine endlose Wüste aus rotem Sand, übersät mit Gesteinsbrocken. Darüber eine dünne Atmosphäre aus tödlichen Gasen.

Dabei scheint der Mars uns doch vertraut. Sein Tag dauert ebenfalls 24 Stunden. Er besitzt Jahreszeiten, denn seine Achse ist ähnlich geneigt wie die Erdachse. Allerdings dauert ein Marsjahr zwei Erdenjahre. Die Jahreszeiten des Mars können wir von der Erde beobachten: Sehr schön lässt sich im Fernrohr die unterschiedliche Größe der Eiskappe am Mars-Südpol verfolgen. Am 5. Mai 2003 beginnt dort der Frühling und am 30. September wird es Sommer. Während dieser Zeit schmilzt die weiß-leuchtende Polkappe stetig ab. Aber auch hier trügt die Idylle: Mars-Eis ist kein gefrorenes Wasser sondern festes Kohlendioxid!

Mars im Fernrohr

Betrachten Sie unseren Nachbarn im All mit eigenen Augen, schlüpfen Sie in die Haut der Forscher vor über einhundert Jahren und entdecken Sie einen rötlich gefärbten Planeten mit einer hellen Polkappe.

Auf der Oberfläche zeigen sich dunkle Gebiete, die Schiaparelli "Meere" nannte, daneben gibt es auch helle Regionen. Manchmal, wie im Jahr 2001, ereignen sich Sandstürme, die den ganzen Planeten einhüllen. Die dunklen "Meere" sind dann plötzlich von der Marsoberfläche verschwunden. Vielleicht werden Sie Zeuge eines solchen Sandsturmes?

Anblick des Himmels in Richtung Süden am 23. August 2003 um 23:00 Uhr

So verwenden Sie die Sternkarte

  • Schauen Sie zur angegeben Uhrzeit bei klarem Himmel in Richtung Süden. Dabei sollten möglichst wenig störende Lichter in Ihrer Umgebung sein.

  • Suchen Sie etwa in halber Höhe zum Zenit (dem Punkt genau über Ihnen) den hellen Stern Atair im Sternbild Adler.

  • Wenn Sie noch höher schauen, finden Sie fast genau im Zenit die hellen Sterne Wega und Deneb in den Sternbildern Leier bzw. Schwan. Zusammen mit Atair bilden sie das bekannte "Sommerdreieck".

  • Nun können Sie anhand der Karte weitere Sternbilder aufsuchen. Die Milchstraße verläuft als schwach leuchtendes Band vom Schwan über den Adler bis hinunter zum Schützen.

Tipps für die Beobachtung

  • Auch mit bloßem Auge können Sie Mars beobachten. Er wird in den Sommermonaten als heller, roter Lichtpunkt am Himmel stehen und seinem Charakter als "Wandelstern" alle Ehre machen. Beobachten Sie in dieser Zeit den Weg des Planeten vor dem Hintergrund der Fixsterne.

  • Leider reicht ein Feldstecher nicht, um Strukturen auf dem Mars zu erkennen. Er erscheint damit immer noch sternförmig - allerdings blendend hell!

  • Mit zunehmender Größe des Fernrohrs werden mehr und mehr Einzelheiten auf der Marsscheibe sichtbar. Erwarten Sie aber nicht, beim ersten Mal mehr zu sehen als eine verschwommene, rötliche Scheibe. Ursache ist die Luftunruhe. Haben Sie also Geduld und warten Sie den Moment ab, an dem das Flimmern der Luft innehält. Dann werden Sie mit vielen Details belohnt.

  • Es wird reizvoll sein, das "Abschmelzen" der Südpolkappe von Mai bis September mitzuerleben.

  • Mars hat viele Gesichter! Durch die Rotation werden Sie immer wieder neue Gebiete sehen. Es bleibt aber Raumsonden vorbehalten, Vulkane wie den 28 km hohen "Olympus Mons", Schluchten wie das 5 km tiefe "Valle Marineris" oder Marskrater zu erkennen.

  • Vielleicht beginnt plötzlich ein großer Sandsturm zu toben. Der Planet verändert dann schlagartig sein Aussehen. Diesen Moment sollten Sie nicht verpassen. Aktuelle Infos erhalten Sie stets auf der VdS-Webseite www.vds-astro.de.

Entdecken Sie den Sternenhimmel

Erkennen Sie Sternbilder!

Viele sagen, dass sie den Großen Wagen noch finden, weitere Sternbilder kennen sie aber nicht. Versuchen Sie einmal, Sterne und Sternbilder am sommerlichen Nachthimmel zu finden - mit der Sternkarte ist es ganz leicht! Sie zeigt die Situation am 23. August 2003 um 23 Uhr (Mitteleuropäische Sommerzeit). Um diese Zeit ist es richtig dunkel. Sie können die Sternkarte auch etwa 2 Wochen vor oder nach diesem Termin verwenden.

Mars finden Sie links unten auf der Sternkarte. Er steht um 23 Uhr im Südosten und wird um 2 Uhr morgens genau im Süden zu sehen sein. Der rote Planet fällt als hellstes Objekt sofort auf.

Versuchen Sie es doch einmal!

Umsetzung der PDF-Datei als Webseite: Jost Jahn


WebDesign von JHJ. Inhalt und Kontakt: JHJ (VdS - Vereinigung der Sternfreunde e.V.)
Counter URL dieser Webseite: http://www.astronomietag.de/flyer2003.html