Astronomietag 2004 Volkssternwarte Frankfurt
Astronomietag 2004 Volkssternwarte Frankfurt
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Bericht

Volkssternwarte Frankfurt

Den Astronomietag nutzten hier 1289 Besucher (+ eine nicht unerhebliche Dunkelziffer...), um die Sternwarte sowie die Sterne zu erkunden.

Unser Programm begann um 14 Uhr mit Kindervortrag (35 Besucher), Kinderfilm (55), Malwettbewerb (80), Sonnenbeobachtung im sichtbaren Licht und mit Lyotfilter, Fernrohrausstellung, Meteoritendisplay und Vorführungen zum Einsatz von Webcams in der Planetenfotografie (der Knüller war eine Stubenfliege, die sich über Stunden immer wieder auf dem Ring unseres winzigen Modellsaturns niederließ und per Webcam in allen Einzelheiten beobachtet wurde).

Der Nachmittag brachte nur eine begrenzte Zuschauerzahl, allerdings waren wirklich viele Kinder darunter. Ab 18 Uhr schwoll der Besucherstrom dann schnell an, ab 20 Uhr betrug die Wartezeit zu den Fernrohren ca. 2,5 Stunden (im Einsatz der 20cm Refraktor, ein C-11, ein Meade 2080 sowie ein 20cm Dobson).

Unseren Vortragsmarathon (18:00 Astronomie in der Steinzeit, Prof. B. Deiss, 19:30 Eta Carina - wenn Sterne ihre Fassung verlieren, F. Pinto, 21:00 Planetarische Nebel C. Lichtblau, 22:30 Bomben aus dem All, M. Stammberger) besuchten 120/200+/200+/200+ Zuschauer. Die Filmvorführungen (18:00 Apollo 13, 20:30 Contact, 23:00 Galaxy Quest) besuchten 30/50/45 Zuschauer.

Unsere Veranstaltung endete gegen 01:30 und war ein voller Erfolg.

Übrigens hatten die Betreiber des benachbarten Bistros im Senckenbergmuseum in Eigeninitiative zum Astronomietag eine eigene Speisekarte und sogar einen eigenen Cocktail kreiert. Unsere Besucher, die vom Turm aus eine direkte Verbindung zum Bistro haben, nutzten dieses Angebot reichlich. Die letzten Gäste verabschiedete der tapfere Wirt gegen 2 Uhr und seine Bitte, ihn zu informieren, wenn besondere Veranstaltungen ins Haus stehen, lässt schließen, dass nicht nur wir mit dem Verlauf hoch zufrieden waren.

Soweit einige Details. Ich hoffe, der Bericht ist nicht zu ausführlich ausgefallen und hänge noch drei kleine Schnappschüsse an.

Deine Idee, die entstandene Informationsinfrastruktur weiter zu nutzen, um auch in Zukunft eine zentrale Infoplattform für Veranstaltungen zu haben, unterstütze ich nachhaltig. Den Bekanntheitsgrad dieser Infoschiene sollten wir auf jeden Fall weiter nutzen.

für die Mitarbeiter der Volkssternwarte Frankfurt
Volker Heinrich, Sprecher des Astronomischen Arbeitskreises