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Flyer 2004Text: S. Hoffmann, U. Reimann, O. Guthier, D. FriedrichDer Flyer 2004 ist als PDF-Datei (643 KB) abrufbar.
Status der AbfrageDie VdS hat wie letztes Jahr, auch dieses Jahr einen Flyer zum Astronomietag (31.000 Stück) drucken lassen. Der Flyer wurde bis 100 Stück je Interessent kostenlos versendet, darüber hinaus kosteten sie 8 Cent/Stück. Leider sind nur noch etwa 100 Flyer als Restbestand auf Lager (Stand 12. August 2004). Bitte melden Sie eine Kleinanforderung (Zehnerpack) an die Geschäftsstelle. Möchten Sie eine größere Menge zu obigen Konditionen von der VdS beziehen, so melden Sie diese Forderung bitte unverbindlich an - evtl. drucken wir bei größerem Bedarf den Flyer noch einmal nach. Alternativ benutzen Sie einen Online-Anbieter (s.u.) mit der Original PDF-Datei. Im Flyer gibt es ein weißes Feld zum Eindrucken oder Einstempeln Ihrer Vereins- oder/und Veranstaltungsdaten. AnfragenFragen und Anforderungen zum Flyer richten Sie bitte an: Selber druckenDrängt die Zeit, empfehle ich Ihnen einen Online-Drucker, wie z.B. LogiPrint. Der Inhalt der PDF-Datei erscheint in den folgenden Absätzen auch als Webseite:
Der zweite Astronomietag am 18. September 2004Im Blickpunkt 2004: Die Sommer-MilchstraßeMit zahlreichen Veranstaltungen von Volkssternwarten, engagierten Hobby-Astronomen und astronomischen Vereinen. Lassen Sie sich für das Weltall und die Beobachtung des Himmels begeistern! Weitere Tipps und Informationen finden Sie hier oder unter www.astronomietag.de
Die VdS kooperiert mit der Zeitschrift Stern bei der Veranstaltung Astronomietag - Lange Nacht der Sterne Kopf hoch - Augen auf!Ganz ehrlich: Haben Sie schon einmal einen Planeten, ein Sternbild oder gar das zarte Band der Milchstraße am Nachthimmel gesehen? Möchten Sie sich in der Welt der Sterne zurechtfinden? Die Astronomie bietet eine Fülle von spannenden Themen - aber wie kann man ohne großes Vorwissen einsteigen? Dazu gibt es eine besondere Gelegenheit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten: Der zweite bundesweite Astronomietag am Samstag, 18. September 2004 An diesem Tag werden Ihnen Sternwarten, Planetarien, Institute und engagierte Amateure den Himmel ein Stück näher bringen und zeigen, wie die Astronomie unser modernes Weltbild formt. Volkssternwarten öffnen ihre Türen, um Ihnen das Sternegucken zu ermöglichen - ein eigenes Fernglas oder gar ein Fernrohr benötigen Sie also nicht. Nutzen Sie die Angebote astronomischer Einrichtungen in Ihrer Nähe. Suchen Sie eine Volkssternwarte auf und erfahren Sie, wie die kosmischen Himmelswolken der Milchstraße im Teleskop aussehen! Ebenso werden Ihnen Hobby-Astronomen einen Einblick in die Sternenwelt verschaffen - es erwartet Sie ein ganz persönliches "Erlebnis Astronomie"! Sie möchten mehr erfahren? Dann nutzen Sie unsere Internet-Seite: www.astronomietag.de Dort finden Sie über das gesamte Bundesgebiet verteilte Aktionen, die Ihnen zeigen werden, daß Astronomie mehr ist als nur eine trockene Wissenschaft. Vereinigung der Sternfreunde e.V.Deutschlands größte astronomische Vereinigung zur Pflege und Förderung der Amateurastronomie! Mehr als 4100 Sternfreundinnen und Sternfreunde sind Mitglied und nutzen ein umfangreiches Angebot:
Weitere Infos gibt es hier:Vereinigung der Sternfreunde e.V. Die MilchstraßeDas Universum hat ungezählte Mengen an Sternen verschiedenster Farben, Größen, Masse und unterschiedlichen Alters. Doch diese Sterne sind keineswegs willkürlich in den Weiten des Alls verstreut: Wo man auch hinschaut, gruppieren sie sich in riesigen Sternansammlungen, den Galaxien. Auch unsere Sonne gehört in eine solche Sterninsel, die Galaxis. Am Himmel sehen wir daher Tausende von Sternen: Derart viele, dass ihr Licht zu einem milchigen Glanz verschwimmt, der an klaren Abenden besonders im Sommer gut zu sehen ist. Diese Ansammlung wird im Volksmund auch Milchstraße genannt (siehe Titelfoto des Flyers). Hier, in unserer kosmischen Heimat, haben Forscher sogar bereits Planeten um ferne Sonnen gefunden. Der Raum zwischen den Sternen einer Galaxie ist aufgefüllt mit Gas und Staub. Wir sehen daher große Wolken dieses Materials am Himmel. Die so genannten Nebel erhellen oder verdunkeln Gegenden am Himmel. Es gibt Brutstätten für Sterne und Überreste alter Sterne. Wo Sterne geboren werden, sind sie selten allein: Normalerweise bilden sich in einer Sternentstehungsregion sehr viele Sterne etwa gleichzeitig. An unserem Nachthimmel sehen wir daher Sternhaufen, also viele Sterne, dicht beieinander, die etwa gleich alt sind. Besonders die Milchstraßengegend wartet an unserem Sommerhimmel mit vielen solchen Sternhaufen (Beispiel M15) und Assoziationen auf.
Nahe dem Südhorizont fallen einige besonders helle Milchstraßenwolken auf: Von der Schildwolke hin zu den Sternbildern Schütze und Skorpion, wo wir zum Zentrum der Galaxis schauen. (Siehe Sternkarte) BeobachtungstippsSternhaufen M15Die Astronomen kennen kugelförmige Sternhaufen, in denen die Sterne sehr dicht zusammen sind und die ein hohes Alter haben (Beispiel M15). Offene Sternhaufen dagegen sind relativ junge Gebilde, in denen vor - immer noch - geraumer Zeit Sterne entstanden sind.
Ringnebel M 57Ein Klassiker am Sommerhimmel ist der Ringnebel im Sternbild Leier. Hier sehen wir nicht einfach eine gewöhnliche Gaswolke, sondern die Gashülle eines verstorbenen Sterns. In der Mitte des Rings steht. Er ist allerdings nur in großen Fernrohren zu sehen.
Andromedanebel M31Das Paradeobjekt im Spätsommer und Herbstanfang ist unsere Nachbargalaxie im Sternbild Andromeda. Da man sie meistens nur als verwaschenes Fleckchen sieht, spricht man auch vom Andromedanebel. Der Nachweis dieses Objektes als Galaxie gelang erst Anfang des 20. Jahrhunderts, als der Nebel in einzelne Sterne aufgelöst werden konnte. Er ist ca. 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Unter guten Bedingungen ist die Andromedagalaxie mit bloßem Auge als kleines Wölkchen rechts neben dem Stern v And zu erkennen. Versuchen Sie es doch einmal mit Hilfe der Sternkarte unten.
Sehr schön und in voller Ausdehnung läßt sich M 31 im Feldstecher beobachten. So benutzen Sie die Sternkarte!Drehen Sie die Sternkarte so, daß die Richtung, in die Sie schauen, nach unten zeigt. Wenn man also nach Süden schaut, dann sollte die Markierung "Süden" der Karte zum Horizont zeigen. Die angegebenen Objekte sind auf der Karte rot markiert. Als erste Orientierung sollten Sie das gelb markierte Sommerdreieck aufsuchen. Viel Spaß beim Auffinden der Himmelsobjekte! Umsetzung der PDF-Datei als Webseite: Jost Jahn Produktion und Satz: Dieter Friedrich, Essen |
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